Kurt Wyss, Büro für Sozialforschung, Zürich (Schweiz)

Mit meinem Büro für Sozialforschung, das ich seit 1994 als freischaffender Soziologe betreibe, führe ich die folgenden Arbeiten durch:

  • Auftragsforschung für öffentliche Institutionen
    siehe dazu Rubrik: Forschung/Publikationen
  • Lehrtätigkeit an Universitäten und Fachhochschulen
    regelmässig tätig an: FHNW (Soziale Arbeit); Universität Fribourg (am Lehrstuhl Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit); Fachhochschulen Bern (Soziale Arbeit) und St. Gallen (Soziale Arbeit)
  • Vorträge, Workshops
    vgl. Liste in Rubrik: Forschung/Publikationen. Sie können mich gerne einladen für einen Vortrag, Workshop, Lehrtätigkeit als Aussendozent (siehe: Kontakt)
  • Verfassen von Publikationen (Artikel, Berichte, Bücher)
    siehe dazu Rubrik: Forschung/Publikationen
  • Nachdenken / Diskutieren
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Ein sich durch alle Arbeiten des Büros für Sozialforschung ziehender roter Faden basiert auf der Annahme, dass die bestehende Gesellschaft mit ihren Institutionen die Menschen im Gleichen sowohl von sich abhängig macht als auch in deren möglichen humanen Bezügen zur Welt (zu sich selber, zu anderen, zur Natur) blockiert.

Das erste Mittel gegen diese negative Verfasstheit des menschlichen Lebens und Zusammenlebens besteht in der Einsicht in sie. Vom Versuch, diese Einsicht zu erlangen, zu vertiefen, zu vermitteln, sind die Arbeiten des Büros für Sozialforschung motiviert. Mit diesem Motiv schliesst das Büro für Sozialforschung - Institut für Sozialforschung en miniature - an die kritische Theorie an, insbesondere an diejenige von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer.

Die im Schema (oben) formulierten Annahmen beinhalten, freilich lediglich angedeutet, kritische Bestimmungen, sei es von Gesellschaft/Ökonomie, von Bildung, von Sozialpolitik, von Familie, von Arbeit/Konsum.

Diesen Bestimmungen wird auf den hier präsentierten Seiten in dieser oder jener Richtung nachgegangen, ohne systematischen Anspruch.

Die Bestimmung der Sache selbst ist die Theorie.

Grundlegend ist die Annahme, dass das "individuum" durch die dominierenden gesellschaftlichen Institutionen daran gehindert wird, in einen dialektischen Austausch mit der "welt" (sich selber, andere, natur) zu treten. Der dialektische Austausch wird blockiert.

"individuum" und "welt" sind klein geschrieben und auch in Anführungszeichen gesetzt, weil sie an sich nicht sich festlegen lassen. Faktisch werden sie von der vorherrschenden Ordnung in naturbeherrschender Weise identifiziert und instrumentalisiert, was ihren gegenseitigen dialektischen Austausch und damit ihre Versöhnung verhindert.

Aus der Nicht-Festgelegtheit von "individuum" und "welt", ihrem nicht Identischen schöpft sich das Potenzial der Menschen zu Autonomie, Emanzipation, Widerstand.

Viel Vergnügen beim Lesen und weiter denken ...